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AZUBI Blog

Interview mit Matthias

Matthias hat im Sommer 2020 die Ausbildung zum Fachlagerist bei uns angefangen und er berichtet uns was er verrücktes beim Vorstellungsgespräch gemacht hat.

Wie bist du auf Ingram Micro aufmerksam geworden? Wie hast du die Ausbildungsstelle gefunden?

Ich habe über Indeed nach Ausbildungsplätzen geschaut, nachdem es nach meiner vorherigen Arbeit nicht geklappt hat. Und dann habe ich mich relativ vielseitig im Raum Berlin/Brandenburg beworben. Meine Chancen waren relativ schlecht und somit habe ich mich umso mehr gefreut eine Chance bei Ingram Micro erhalten zu dürfen.

Warum hast du deine Chancen als schlecht eingeschätzt?

Ohne Schulabschluss und mit 30 Jahren ist es schon schwieriger. Es ist für Unternehmen natürlich eine Investition, wenn sie sich für einen 30-Jährigen anstatt für einen 16-Jährigen entscheiden.

Also bist du glücklich darüber, dass Ingram Micro so divers ist und jedem/jeder eine Chance gibt?

Ja, auf jeden Fall. Ich hatte damit schon gar nicht mehr gerechnet, dass ich die Möglichkeit erhalte die Ausbildung anzufangen. Mich hat es wirklich sehr gefreut, dass ich die Chance bekommen habe, insbesondere in der Corona-Zeit. So kann ich etwas für eine gute, bessere Zukunft machen. Es ist eindeutig besser als von Beruf zu Beruf zu springen

Worauf freust du dich am meisten, wenn du auf Arbeit kommst? Was motiviert dich?

Eindeutig die Kollegen/innen. Das Beste ist die Pause mit den Kollegen/innen, wo man 30min mit dem/der Kollegen/in Zeit verbringt. Arbeit – ja, das ist Arbeit halt. Manchmal gibt es auch Arbeit, die nicht so viel Spaß macht. Aber man hat auch mal coole Sachen dabei und auf jeden Fall lustige Kollegen/innen.

Wie ist dein Verhältnis zu deinen Ausbildern? Lernst du viel von ihnen? Sind sie für dich da?

Die Ausbilder/innen sind top, soweit ich sie kennengelernt habe. Man kann immer mit Problemen zu ihnen kommen.

Hast du schonmal was Lustiges oder Verrücktes bei Ingram Micro erlebt, woran du dich immer erinnern wirst?

Ich kann ja mal erzählen, wie ich mich beworben habe. Im Anschreiben habe ich wirklich ganz offen und ehrlich geschrieben, wie ich bin. Und ich bin so ein kleiner Verrückter, der auch mal auf dem Roller fährt mit einer großen Musikbox hinten drauf. Ich bin dann mit knallgelber Kleidung zum Vorstellungsgespräch gekommen und war ein bisschen zu früh da. Dann habe ich mich vor dem Gelände hingestellt und ein bisschen Musik angemacht und das haben die Leute auch gefeiert. Ist auf jeden Fall schön zu wissen, dass die Leute auch entspannt sein können.

Wie hat die Corona-Krise deine Ausbildung beeinflusst?

Ingram schaut schon, wie man mit der Situation bestmöglich umgehen kann. Es wurden unter anderem mehr Terminals eingerichtet, ein Wegeleitsystem errichtet und es gibt eine Maskenpflicht. Gut, das ist nicht immer so einfach so zu arbeiten, aber es muss ja sein – zum Schutz.

Worauf bist du richtig stolz? Was hättest du dir vor ein paar Monaten noch nicht zugetraut?

Großartiges Lob vom Bereichsleiter bekommen bei der Auswertung, dass man ein guter Azubi ist.

Wo siehst du dich nach deiner Ausbildung? Hast du schon eine Vision für deine Karriere?

Wenn alles klappt, sehe ich mich in 3 Jahren mit einer fertigen Ausbildung. Mein weiteres Ziel ist dann die Weiterbildung, vielleicht auch wie bei Janni, unserer Ausbilderin. Sie ist ja alle Schritte bis zum Senior Bereichsleiter gegangen und hat sich hochgearbeitet. Oder vielleicht später mal selber Ausbilder werden.

Für wen wäre die Ausbildung zum Fachlagerist/in nicht geeignet? Und was müssten Schüler/innen mitbringen, um die Ausbildung erfolgreich zu bestehen?

Es ist ein multiinternationaler Konzern mit Leuten aus aller Welt und allen möglichen Nationen. Rassismus gehört nicht dazu! Lieber auf einen Kaffee zusammensetzen und sich mal mit jemanden darüber unterhalten. Vielleicht entdeckt man ja doch ein paar Gemeinsamkeiten und Hobbies. Leute, die Vorurteile nicht ablegen können, passen nicht hierher. Man sollte sich lieber sein eigenes Bild machen. Vorurteile kann man gut ablegen, wenn man die Menschen kennenlernt. Nicht alle Polen klauen (lacht). Das ist ja auch so ein Stereotyp oder Witz, der einfach nicht stimmt.

Ansonsten ist die Lernbereitschaft eine wichtige Eigenschaft für das Bestehen der Ausbildung. Man muss nicht viel können, man muss lernbereit sein und Leistung zeigen.

Weiterhin sollte das Interesse an dem Beruf da sein. Es bringt nichts, wenn man nur eine Ausbildung für seine Eltern macht, aber selbst gar kein Interesse hat. Wenn man lieber Grafiker oder Mechatroniker werden will, dann sollte man dies auch machen. Fängt man wegen den Eltern etwas anderes an und hört dann irgendwann auf, weil es nicht gefällt, hat man auch nichts gewonnen. Es ist eindeutig besser in die Richtung zu gehen, in die auch das Herz schlägt.


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